Firmengeschichte

Brillen Trabert – eine Dynastie für gutes Sehen seit über 190 Jahren

 

Anno Domini 1823
In Fulda begibt sich Manfred Ignatius Trabert auf einen Weg, auf dem ihm noch heute seine UrUrUrUrenkelinnen folgen. Er gründet ein Unternehmen in der Mühlenstrasse/Ecke Kanalstraße und versorgt die Menschen von nun an mit echten Innovationen: U. a. Lupen, Barometer und Brillen. Wie glücklich die Lage gewählt ist, wird sich über 100 Jahre später erweisen. Bis in die 1960er hinein müssen Brillenträger ihr Rezept nach Erhalt vom Arzt erst noch von der Krankenkasse abstempeln lassen, bevor sie beim Optiker ihre Brille kaufen dürfen. Das Gebäude der Allgemeinen OrtsKrankenkasse lag genau schräg gegenüber.



Bereits 1853 übernimmt der „Messerschmied“ Simon Trabert die Geschäftsführung von seinem Vater. Simon und ab 1875 sein Sohn Benedikt, der dann schon „Instrumentenmacher“ heißt, folgen dem Trabertschen Stil, der Fortschritt heißt. So erweitern sie das Sortiment um Blitzableiter, Telegraphen und künstliche Glieder. Oder darf es ein doppelt gummierter Betteinlagestoff sein?



Man bleibt sich auch im neuen Jahrhundert treu: Die erste zugelassene Optikermeisterin Deutschlands ist eine Trabert. Sie heißt Paula und leitet die Geschäfte von 1920 bis 1960. Sie übergibt 1960 die Geschäftsleitung an Manfred Trabert, den Vater von Iris Trabert-Hochgreef und widmet sich einer neuen Aufgabe, der Patenschaft für „ihre“ Iris, die in 1960 das Licht der Welt erblickte.



Für übliche, konstante 31 Jahre leitete nun Manfred Trabert die Geschicke des Unternehmens. In diese Zeit fällt 1972 der Umzug des Hauptgeschäftes Luckenberg zum Buttermarkt, sowie in 1986 die Gründung des Filialbetriebes in Neuhof. Seit dieser Zeit führt Iris Trabert-Hochgreef die Geschicke in Neuhof. In 1991 wurden die Unternehmen von Manfred Trabert an seine Kinder Hermann-Josef und Iris übergeben und seitdem werden sie in eigener Verantwortung geführt, gleichwohl sie den identischen Firmennamen tragen. Ein Traditionsunternehmen seit mehr als 190 Jahre. Und diese Tradition wird auch in naher Zukunft kein Ende nehmen, denn bei Iris Trabert-Hochgreef stehen die Töchter Julia (1988 geboren) und Judith (1991 geboren), in den Startlöchern.



Beide Töchter haben bereits die Ausbildung zur Augenoptiker-Meisterin erfolgreich abgeschlossen. Während Judith sich für das Unternehmen im Bereich Funktional-Optometrie spezialisiert, hat Julia ihr Spezialgebiet auf die Anpassung vergrößernder Sehhilfen gelegt. Beide Töchter unterstützen Ihre Mutter seit Dezember 2015 im Unternehmen. Diese Meisterinnen-Power bietet uns die Möglichkeit unser Unternehmen mit zusätzlichen Schwerpunkten weiter zu entwickeln. Vielleicht sind es die Gene, oder aber die vielseitigen, interessanten Möglichkeiten die die Augenoptik bietet, dass auch die folgende Generation um bestmögliches Sehen und Aussehen ihrer Kunden bemüht sein wird.